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Twitch verkauft den Affiliate Status
Autorenbild Steffi - Redakteurin bei Streamproject Autoren @Stephanie Kolbe, Redakteurin bei StreamProject
Stephanie Kolbe
  • Lieblings-Streamer: Gronkh

  • Lieblings-Spiel: Silent Hill 2

  • Fun-Fact: Schläft als Heal gerne mal in der Instanz ein

Twitch verkauft den Affiliate Status

Veröffentlicht am 19. November 2020 von Stephanie Kolbe

Bislang mussten sich neue Streamer noch mit ein paar Auflagen herumschlagen, wenn sie den Weg zum Twitch Affiliate bestreiten wollten. Das ändert sich jetzt, denn ab sofort können Streamer sich den Twitch Affiliate Status kaufen. Grund dafür ist die aktuelle Urheberrechtskrise bei Twitch, die schon den ein oder anderen Streamer hart getroffen hat. Wir berichteten davon im Beitrag zum Bann von Papaplatte. Was Du jetzt wissen musst, verraten wir dir.

Das bringt der Twitch Affiliate Status

Mit dem Twitch Affiliate Status kannst Du als Streamer endlich Einnahmen generieren. Das klappt in Form von Abos, Werbung, Bits & Cheers. Der Twitch Affiliate Rang ist der erste notwendige Schritt zum Twitch Partner. Genauere Infos halten wir in unserem Guide „Twitch Affiliate werden“ bereit.

Bislang musstest Du vier Kriterien erfüllen, um den Affiliate Status zu erhalten:

  • 50 Follower besitzen
  • 500 Minuten streamen
  • an 7 Tagen live sein
  • durchschnittlich 3 gleichzeitige Zuschauer erreichen

Jetzt kannst Du Dir den Twitch Affiliate Rang ganz einfach kaufen. Ein wenig Geduld brauchst Du aber trotzdem.

Twitch Affiliate Rang kaufen – für nur 5$

Nachdem es zuletzt so heftige Aktionen und Banns wegen der Urheberrechtskrise gab, ist Twitch eine Partnerschaft mit Monstercat eingegangen. Monstercat ist ein Musik-Dienst, bei dem Du auf etliche, lizenzfreie und hochwertige Songs zurückgreifen kannst.

All diese Titel darfst Du im Stream benutzen, ohne Maßnahmen zu befürchten.

Twitchs neue Aktion wird kritisch betrachtet

Twitch verkauft jetzt also etwas, für das andere mehr oder weniger viel Arbeiten mussten und das kommt nicht bei allen Streamern gut an. Das neue Geschäftsmodell ist also „Gib Geld aus, wenn Du verdienen willst.“ – ob man als Streamer aber wirklich verdient, steht in den Sternen.

Nachdem sich so viele Streamer über Urheberrechts-Beschwerden geärgert haben, ist das die Reaktion von Twitch. Immerhin  besser als die Aussage „schaltet die Musik im Game einfach aus“. Eine wirkliche Lösung ist das aber trotzdem nicht, denn in den meisten Spielen sorgt erst die Musik für die passende Atmosphäre und ist überhaupt nicht wegzudenken.

Rein theoretisch dürfte man zwar ohnehin überhaupt kein Spiel streamen, ohne vorher die Erlaubnis des Publishers bekommen zu haben – die rechtliche Grauzone wird aber von beiden Seiten toleriert. Immerhin bekommen große und kleine Entwickler so massig kostenfreie Werbung. Das nun ein Fass wegen der Musik aufgemacht wird ist ein fader Beigeschmack.

Was in Zukunft kommt, bleibt abzuwarten. Denkbar wären ein Shutdown oder vielleicht ein Abo-Modell für Streamer auf Twitch, wenn Twitch die entsprechenden Lizenzen kauft, die Publisher an Privatpersonen ohnehin nicht herausgeben. Vielleicht haben wir aber auch einfach Glück und es kommt zu einer anderen Einigung. Wir halten Dich auf dem Laufenden.

Was haltet ihr von Twitchs Aussagen, der neuen Partnerschaft und der Krise im Allgemeinen? Habt ihr Ideen? Schreibt uns gern in die Kommentare!

Titelbild Quelle: Mockup / imgur.com
Autorenbild Steffi - Redakteurin bei Streamproject Autoren @Stephanie Kolbe, Redakteurin bei StreamProject
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