Gaming Maus
Felix Rau- Autor bei StreamProject Autoren @Felix Rau, Redakteur bei StreamProject
Felix Rau
  • Lieblings-Streamer: Summit1G

  • Lieblings-Spiel: Warframe

  • Fun-Fact: Gehörte einst zu den Top 20 3-on-3 Warcraft 3 Teams der Welt

Die beste Gaming Maus 2020

24. März 2020

Gaming ohne passendes Equipment fühlt sich einfach nicht richtig an und gerade billige Mäuse können einen negativen Einfluss auf die eigene Performance haben. Eine schlechte Verarbeitung führt zum Beispiel zu einer kürzeren Lebensdauer, kabellose Varianten ruinieren den Spielspaß mit einer schlechten Latenz und schwache Sensoren frustrieren durch Aussetzer oder ähnliche Probleme. Dabei lassen sich bereits für unter 30 Euro überzeugend starke Gaming Mäuse finden, während im oberen Preisbereich die Qualität spürbar ansteigt. Gerade für kompetitive Streamer und Gamer ist dies besonders wichtig, da hier bereits kleinste Schwächen der Maus das Gameplay und damit die Chance auf einen Gewinn beeinflussen. Wir haben einmal unterschiedliche Modelle aus den verschiedenen Preisbereichen herausgesucht und in einem neuen Ableger unserer Tests festgehalten.

Die wichtigsten Kriterien einer Gaming Maus

Der Markt rund um die Gaming Mäuse ist groß und die Modellvielfalt kann gerade für Neueinsteiger und Anfänger überwältigend wirken. Zudem unterscheiden sich die Preise mitunter stark von einander, wobei nicht jede teure Maus auch gleichzeitig von hoher Qualität ist. Bevor Du dich für den Kauf eines Modells entscheidest, solltest Du dir Gedanken über die folgenden Kategorien machen und genaustens überlegen, was Du eigentlich benötigst:

  • Verarbeitung und Qualität: Diesbezüglich gibt es eine ganze Reihe an Punkten zu beachten, denn das Gesamtbild muss stimmen. Hierzu zählen der Sensor und dessen dpi-Möglichkeiten, die Lebensdauer der (Haupt)Tasten und des Mausrads, aber auch die Wahl und Verarbeitung der Materialien an sich. Einfaches Plastik ist ein absolutes No-Go, während hochwertiger Kunststoff eine lange Lebensdauer garantieren kann. Achte auch darauf, ob das Kabel (falls vorhanden) sowie das Mausrad zusätzlich verstärkt wurde.
  • Gewicht: Häufig unterschätzt wird die Wichtigkeit des Eigengewichts einer Gaming Maus. Hier gibt verschiedene Möglichkeiten (einige Nutzer mögen leichte Versionen, anderer setzen Wert auf ein recht hohes Gewicht), doch im besten Fall wird die Maus mit optionalen Gewichten geliefert. So kannst Du nämlich frei entscheiden, wie schwer das jeweilige Modell sein soll.
  • Anzahl der Tasten: Dieser Punkt hängt ebenfalls von den eigenen Bedürfnissen und den Lieblingsgenres ab, denn RPG-Spieler wünschen sich oftmals mehr Tasten, während Shooter-Spieler mit dem „Standard“ auskommen. Fünf Tasten sollte eine Gaming-Maus jedoch mindestens besitzen, während speziellere Varianten mit 20 und mehr Tasten eher die Ausnahme darstellen.
  • Ergonomie: Linkshänder haben es oftmals schwer eine passende Gaming Maus zu finden, da viele Varianten lediglich für Rechtshänder entwickelt werden. Darüber hinaus solltest Du darauf achten, dass es eine Mulde oder Ablagefläche für den Daumen auf der Innenseite der Maus gibt und die beiden Haupttasten ebenfalls ergonomisch angepasst wurden. Gerade bei einem Einsatz über mehrere Stunden hinweg kannst du so nämlich unschöne Krämpfe in Fingern und Handgelenk vermeiden.
  • Optik: Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters, doch vielen Spielern ist es wichtig, dass die Optik zum Gesamtkonzept der heimischen „Battle Station“ passt. Hier können Faktoren wie Farbgebung, LED-Lichter und das gesamte Design die Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen.
  • praktische Zusatzfunktionen: Gerade Gaming Mäuse glänzen häufig durch viele Anpassungsmöglichkeiten. Häufig gibt es eine kostenlose Software mit vielerlei Einstellungen, zu denen unter anderem Makrotasten, Beleuchtung, Beschleunigung oder mehrere dpi-Profile gehören. Was letztendlich gewollt und benötigt wird, hängt immer von Deinen Wünschen ab.

Solltest Du zudem kabellose Mäuse den kabelgebundenen Varianten vorziehen, so lohnt es sich vorab zu überprüfen, ob ein eigener Akku (inklusive Ersatzakku) im Lieferumfang enthalten ist oder ob die Gaming Maus mit Batterien läuft. Ist letzteres der Fall, so lohnt es sich definitiv direkt Akku-Batterien inklusive Ladegerät zu bestellen, denn Einwegbatterien sind schnell aufgebraucht, langfristig betrachtet teuer und sorgen für unnötig viel Müll.

Speedlink FORTUS

Die kabellose Gaming Maus von Speedlink überzeugt mit einem überzeugenden Preis-Leistungsverhältnis.

Quelle: Speedlink

Wer auf der Suche nach einer grundsoliden Gaming Maus im niedrigen Preisbereich ist, der sollte einen Blick auf dieses Modell werfen. Das kabellose Modell wird ganz bequem via „Plug-in-and-Play“ über ein USB-Dongle am Laptop oder Desktop-PC angeschlossen und ist so innerhalb weniger Sekunden direkt einsatzbereit. Mit insgesamt fünf verschiedenen Tasten bietet die Maus genügend Möglichkeiten für Einsteiger und punktet zudem aus technischer Sicht mit einem hochwertigen Sensor sowie vier dpi-Stufen (600, 1.000, 1.600 und 2.400 dpi), die einfach über die Taste hinter dem Mausrad ausgewählt werden. Jede Stufe hat dabei eine eigene Farbe zugewiesen bekommen, die vom LED-Licht auf der Hinterseite angezeigt wird.

Das Design selbst ist gut durchdacht und bietet alles, was von einer für das Gaming entwickelten Maus erwartet wird: Die Auflageflächen an den Seiten sind leicht gummiert und bieten so selbst in hektischen Situationen genügend Grip. Zudem wurde auch auf eine ergonomische Anpassung geachtet, sodass die Hand schnell einen angenehmen Griff findet. Betrieben wird sie mit zwei AAA-Batterien, die je nach Nutzung nach einigen Wochen ausgewechselt werden müssen. Das LED-Licht selbst lässt sich einfach über einen Schalter auf der Unterseite ausschalten, sodass hier Energie gespart werden kann. Ebenfalls praktisch: Die Maus schaltet sich nach einigen Minuten ohne Aktion in den Energiesparmodus und wird einfach per Tastendruck wieder aktiviert.

Negative Punkte gibt es eigentlich nicht wirklich zu erwähnen, allerdings wird dem einen oder anderen das leichte Gewicht stören – die gerade einmal 125 Gramm Eigengewicht sind nämlich echt leicht. Schade ist zudem, dass es keine Konfigurationssoftware gibt, über die zum Beispiel das LED-Licht angepasst oder Makros eingestellt werden können.

Vorteile Nachteile
  • hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis
  • überzeugendes Design
  • gute Energieeffizienz
  • hochwertige Verarbeitung
  • perfekt für Einsteiger
  • keine optionale Software
  • kein Bluetooth

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Logitech G305 wireless

Das Modell von Logitech punktet mit einer langen Akkulaufzeit, hohen dpi-Werten und sechs programmierbaren Tasten.

Quelle: Logitech

Im Mittelpreissegment gehört Logitech zu den beliebtesten Herstellern, dessen Produkte auch von vielen Twitch-Streamern (Was ist Twitch?) genutzt werden. Entsprechend groß zeigt sich das Sortiment des Schweizer Unternehmens mit US-amerikanischen Wurzeln. Bereits seit 2018 ist das G305-Modell auf dem Markt und hat seither eine Vielzahl an Spielern positiv überraschen können. Allen voran muss der starke Sensor genannt werden, der mit bis zu 12.000 dpi eine starke Leistung bietet. Dank optionaler Software lassen sich nicht nur verschiedene Spielerprofile einstellen, sondern sogar alle sechs Tasten frei programmieren und mit unterschiedlichen Funktionen belegen.

Betrieben wird dieses Modell über eine einzelne AA-Batterie, die laut Hersteller bis zu 250 Stunden Einsatzzeit garantieren soll. Darüber hinaus setzt der Hersteller bei dieser Variante auf ein extrem niedriges Gewicht, das bei gerade einmal 99 Gramm liegt. Die kabellose Maus wird mit einem USB-Dongle angeschlossen und auch hier gibt es dank „Plug-in-and-Play“ keinerlei Probleme bei der Installation. Logitech verspricht sogar eine Übertragung von Signalen innerhalb einer Millisekunde. Die Optik ist im klassischen Logitech-Look gehalten und punktet durch einen guten Griff, hochwertigen Materialien und einem dezenten LED-Licht auf der hinteren Seite. Lediglich auf die Ergonomie hätte der Hersteller noch etwas mehr Wert legen können.

Vorteile Nachteile
  • starker Sensor
  • schnelle Übertragungsrate
  • übersichtliches Design
  • hohe Energieeffizienz
  • mehrere Benutzerprofile möglich
  • kein Bluetooth
  • ergonomisch nicht optimal

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Razer Naga Trinity

Das Modell von Razer bietet viele Anpassungsmöglichkeiten und einen hochwertigen Sensor, gepaart mit dem klassischen Razer-Design.

Quelle: Razer

Wenn Du eine kabelgebundene Gaming Maus im oberen Preisbereich suchst, dann schaue Dir doch einmal die Razer Naga Trinity genauer an. Hier fallen neben der klassischen Razer-Optik zunächst die drei austauschbaren Seitenteile auf, die mit nur wenigen Handgriffen das Gerät von einer Standard-Maus zu einer MMO- oder MOBA-Maus verwandeln. Während das Standard-Seitenteil nämlich über lediglich zwei zusätzliche Tasten verfügt, punktet die MOBA-Version mit sieben weiteren Tasten und die MMO-Variante sogar mit zwölf Tasten. So kannst Du problemlos zwischen verschiedenen Genres hin und her wechseln und in jeder Situation perfekt vorbereitet sein. Die vielen Makro-Tasten sind zudem auch für Twitch-Streamer praktisch, die so zum Beispiel schnell Funktionen der Streaming-Software aktivieren möchten.

Auch aus technischer Sicht weiß die Gaming Maus zu überzeugen, bietet sie doch einen optischen 5G-Sensor mit 16.000 dpi, einer umfassenden Software mit vielen Einstellungsmöglichkeiten (inklusive programmierbarer Tasten) und einer frei wählbaren Beleuchtung – Razer Chroma bietet hier insgesamt 16,8 Millionen Farbmöglichkeiten. Lediglich die Ergonomie kommt bei dem Design etwas kurz und der Einsatz der zusätzlichen zwölf Tasten am MMO-Seitenteil erfordert viel Übung, da die Anordnung nicht wirklich intuitiv ist.

 

Vorteile Nachteile
  • hochwertiger Sensor
  • drei wechselbare Seitenteile
  • viele Anpassungsmöglichkeiten
  • angenehme Haptik
  • ergonomisch nicht optimal
  • 12-Tasten-Layout nicht intuitiv

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Titelbild Quelle: pexels.com

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